COVID-19-Kommunikationsplattform-Soforthilfe

SAVD bringt ÄrztInnen und PatientInnen via Video zusammen

Wien, 18. März – Telemedizin findet – auch aus gegebenem Anlass – europaweit einen zunehmend breiteren Einsatz in der PatientInnenversorgung. Auch SAVD bietet mit Telehealth gesicherte Audio- und Videodialoge bei Einzel- und Gruppengesprächen für den sofortigen medizinischen Einsatz an.

Österreichische Pflegeeinrichtungen können die Videokonferenzlösung jetzt 30 Tage lang gratis nutzen und so eine bessere Behandlung von älteren und pflegebedürftigen Menschen gewährleisten.

Die videogestützte Kommunikation ermöglicht ÄrztInnen und PsychologInnen die medizinische Direktbetreuung, ohne dass sie physisch anwesend sein müssen. Dadurch verringert sich der Zeitdruck und es können mehr PatientInnen versorgt werden. Auch Angehörige können mit SAVD Telehealth sicher und unkompliziert informiert bleiben. Das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety begleitet das Projekt, um zu evaluieren, welchen Mehrwert die Lösung für PatientInnen und auch Gesundheitsberufe haben kann.

Feldin Smajlovic, Geschäftsführer der SAVD Videodolmetschen GmbH. / ©SchobertArts Silvia Schobert

Unterstützung bieten und das System entlasten

Nicht nur in Kliniken, sondern auch in Pflegeheimen wächst die Unsicherheit, wegen COVID-19. Fragen häufen sich und ÄrztInnen sowie Pflegepersonal gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus, um ihre PatientInnen bestmöglich zu versorgen. Die audio-visuelle-Kommunikationslösung bedeutet hier eine erhebliche Zeitersparnis, da diese moderne Versorgungsform ortsunabhängig, von jedem Endgerät und ohne die Einrichtung zusätzlicher Software funktioniert. Da Telehealth multipointfähig ist, können während eines Gesprächs weitere FachärztInnen – und bei Bedarf selbstverständlich professionelle DolmetscherInnen – hinzugeschaltet werden. Die gesamte Videokommunikation wird zwischen den GesprächsteilnehmerInnen verschlüsselt abgewickelt. So erhöht die sichere, ortsunabhängige Echtzeit-Kommunikationslösung die Effizienz der ÄrztInnen und erweitert ihr Einsatzgebiet. Das System wird entlastet und Versorgungslücken geschlossen.

„Wir sind in Gesprächen mit einigen österreichischen Pflegeeinrichtungen und wissen daher, der Bedarf ist – gerade in diesen herausfordernden Zeiten – besonders hoch. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, unsere Telehealth-Technologie für die kommenden 30 Tage kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das Angebot gilt für alle österreichischen Gesundheitseinrichtungen. Betroffene EntscheidungsträgerInnen sollen sich gerne bei uns melden und wir versuchen dann, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, ÄrztInnen, PsychologInnen und PatientInnen via Videosprechstunde zusammenzubringen“, erklärt Feldin Smajlovic, Geschäftsführer der SAVD Videodolmetschen GmbH.

Überdies arbeitet die SAVD an einer Kooperation mit der Philips Austria GmbH, um auch Geräte zur Messung und Übertragung von Vitalparametern zu ÄrztInnen zu ermöglichen.

Symbolbild – Illustration: ©pixabay.com

Über SAVD Videodolmetschen

Ausgehend von einem Pilotprojekt der österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit wurde die Arbeitsgruppe „Umgang mit nicht-deutsch-sprachigen PatientInnen“ ins Leben gerufen und der Bedarf von Videodolmetschen erhoben. Nach erfolgreicher Beendigung der Testphase und der wissenschaftlichen Aufbereitung der begleitenden Studie im März 2014 wurde die SAVD Videodolmetschen GmbH gegründet und um weitere Anwendungsbereiche erweitert. Mittlerweile ist die SAVD in Österreich und Deutschland Marktführer im Bereich Audio- und Videodolmetschen. Die SAVD Services und Lösungen ermöglichen es Menschen auf der ganzen Welt sicher, schnell und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, miteinander zu kommunizieren – zeit- und ortsunabhängig.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.videodolmetschen.com

Fotocredit: ©SchobertArts Silvia Schobert
Illustration: ©pixabay.com